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Rohstoffquelle Schrott
 
Sekundäre Rohstoffe fallen bei der Verwertung aluminium-
haltiger Produkte, z.B. dem Automobil, oder bei der Produktion bzw. Verarbeitung von Aluminium an. Erfasst werden sie durch den Metallhandel oder die Schmelzhütten selbst. Erhebliche Mengen Verpackungsschrott stellt das Duale System Deutschland (DSD) bereit. Entsprechend ihrer Beschaffenheit und ihrer chemischen Zusammensetzung lassen sich die sekundären Rohstoffe nach Sorten trennen. Die folgende Auflistung, die sich an den Entwurf der europäischen Norm für Aluminiumschrotte "Aluminium und Aluminiumlegierungen – Schrott" EN 13901-1 bis 13901-16 anlehnt, enthält heute gängige Aluminiumschrottarten:
 
Schrott aus
– unlegiertem Aluminium
– Draht- und Kabel
– einer einzigen Knetlegierung
– zwei oder mehr Knetlegierungen der gleichen
Legierungsserie
– zwei oder mehr Knetlegierungen
– Gussstücken
– Nichteisenmaterialien von Shreddern für
Aluminiumseparationsverfahren
– Aluminiumseparationsverfahren von geschredderten
Nichteisenmaterialien
– gebrauchten Aluminium-Getränkedosen
– Aluminium-Kupfer-Kühlern
 
Späne aus einer einzigen Legierung
 
Gemischte Späne aus zwei oder mehr Legierungen
 
Schrott aus gebrauchten Aluminiumverpackungen
 
Von Beschichtung befreiter Aluminiumschrott aus gebrauchten Aluminiumverpackungen
 
Schrott aus Krätzen, Ausläufern und Gröben
 
Ausführliche Informationen zu dieser Norm kön
nen Sie beim Beuth Verlag, Berlin, bestellen.